24.01.2016, 09:35

Jahresversammlung des TC Donau-Lech-Iller e.V.

(TRA). Auf zahlreiche Erfolge konnte der mitgliederstarke Taekwondo-Club Donau-Lech-Iller am vergangenen Wochenende zurückblicken. Dies teilten die beiden Vorsitzenden Heinrich Magosch und Günter Sonner bei der Jahreshauptversammlung mit. Im Rahmen der Tagesordnung gab der Gesamtvorstand seinen Bericht ab. Die Kassenprüfer bescheinigten eine ordnungsgemäße und vorbildliche Kassenführung mit positivem Ergebnis. Die Vorstandschaft konnte somit einstimmig entlastet werden. Für seine Bemühungen um den Taekwondo-Club wurde Ernst Sengotta die Ehrennadel in Silber verliehen.
Die Mitgliederzahl fiel leicht. Aber mit 1473 Sportlern ist der DLI auch weiterhin der größte Verein der Deutschen Taekwondo Union (DTU). Dies bringt auch einen gehörigen Verwaltungsaufwand mit sich, der ehrenamtlich von der Vorstandschaft bewältigt wird. Er verfügt über 52 lizenzierte Übungsleiter und ist der DTU, dem einzigen vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkannten Taekwondoverband, angeschlossen. Daraus würden sich laut Magosch viele Vorteile für die Mitglieder ergeben: Offizielle, vom Weltverband anerkannte Meisterschaften, Prüfungen, Lehrgänge und Trainerweiterbildungen. Kindern werden im Training die Werte Disziplin, Respekt, Aufmerksamkeit, Kontrolle, Mut, Höflichkeit und Durchhaltevermögen vermittelt.
Die Meisterschaftsteilnehmer behaupteten ihre Vorrangstellung im Landesverband. Hier bewährte sich auch die Zusammenarbeit mit der SG Krumbach. Bei der Technikmannschaft sind von 31 bayerischen Kadersportlern 21 aus diesen beiden Vereinen. Desiree Neumann wurde in den Nationalkadern berufen. Die Wettkampfmannschaft überraschte in Bayern mit ihrer hohen Qualität. Sie konnte sich innerhalb neun Jahren von Null zur Landesspitze vorkämpfen. Aufgrund seiner Leistungen bekam Canan Hüsseyin Alperen einen Platz in der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg, einer Eliteschule des DOSB. Im gesamten Bundesgebiet gibt es keinen Verein, der bei Wettkampf und bei Technikturnieren gleichermaßen erfolgreich ist. Die bedeutet auch einen großen Aufwand für die Vorstände und die Trainer. Auf 36 Turnieren waren durchschnittlich 25 Sportler am Start. Der besondere Dank ging an die Trainer, Coaches, Kampfrichter und besonders auch an die Eltern, die ihre Kinder unterstützen und den Fahrdienst übernehmen. Ohne diesen Personenkreis wäre dieser Erfolg nicht möglich. Bei Schwarzgurtprüfungen des Verbandes traten 45 Sportler an, wobei nur einer nicht bestand. Aber bei jeder Prüfung waren Sportler des DLI unter den Prüfungsbesten.

8740 Euro für die "Kartei der Not"

Ein Höhepunkt war die aktiven Vereinssportler die Kampfsport-Tournee für die "Kartei der Not". Seit 1985 veranstaltete Heinrich Magosch alle zwei Jahre mit den Sportschulen des Taekwondo-Clubs große Showveranstaltungen für das Leserhilfswerk der Augsburger Allgemeinen. Im Rahmen der Weihnachtsfeier konnten 8740 Euro an Berthold Veh, den Redaktionsleiter der Donau-Zeitung übergeben werden.

 

zurück zur Übersicht